Katze

Es folgen zwei Katzenbilder:

Foto Katze

Das ist Nomi. Nein, sie ist nicht einäugig. Sie schaut nur etwas indigniert, weil sie die Fotografiererei beim Schlafen stört. Katzen halten sich Menschen zum Zwecke der Nahrungsbeschaffung, der Kloreinigung und zur gelegentlichen Erbauung; dieses Herumgeblitze gehört eindeutig nicht dazu und wird nur geduldet, solange der Service ansonsten zur vollsten Zufriedenheit ausfällt. Für die moderne Katze im angehenden 21. Jahrhundert kann die Freilandhaltung eines solchen Zweibeiners durchaus zweckmäßig sein, zumal er eher wenig schmutzt. In der Fellreinigung ist er allerdings gerne ein wenig nachlässig, weshalb man ihn gelegentlich abschlecken sollte.

Soviel zum Katzenstandpunkt.

Ich mag Katzen; sie sind liebenswerte schmusige Dickköpfe. Allerdings finde ich es nicht besonders gut, wenn man sie vermenschlicht. Das geht gegen ihre Natur.

Und so sieht sie aus, wenn sie wach ist:

Foto einer müden Katze

Man sieht: den indignierten Blick hat sie immer noch drauf. Aber sie hat beide Augen offen, wie es sich gehört, wenn man abgelichtet wird. Es handelt sich übrigens nicht um meine Katze. Die meine heißt Frau Knödel. Ich musste sie während einer längeren Abwesenheit weggeben, damit sie jemanden hat, der ihr die Dosen öffnet. Dort hatte sie Auslauf und hat gelernt, wie man Mäuse fängt. Danach wollte ich es ihr nicht zumuten, wieder in einer Wohnung ohne Auslauf (und ohne Mäuse) zu leben. So genießt sie heute woanders ihre Freiheit, und die dortigen Mäuse haben ihren Kummer damit.

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